Marion Uhlmann

Mit sechzehn Jahren war ich eine der Gewinnerinnen des Literaturwettbewerbs „Zu spüren, dass es mich gibt“ des hessischen Kultusministeriums, meine Geschichte wurde im gleichnamigen Buch veröffentlicht.

Nach diesem ersten literarischen Kraftakt fiel ich in einen jahrzehntelangen Schlaf, aus dem ich erst durch die Corona-Epidemie wachgeküsst wurde. Bitte fangt jetzt nicht mit Dornröschen an! Der Gedanke kommt mir selbst gerade…

Jedenfalls war mein Terminkalender von einem auf den anderen Tag leer und ich erinnerte mich an eine Geschichte, die ich mit vierzehn Jahren geschrieben hatte und die seitdem geduldig auf ihre Fortsetzung wartete. Zunächst tippte ich sie vom Blatt in den Computer und schrieb dann immer weiter, bis das Buch „Die magische Schrift“ entstanden war.

Vielleicht fragt ihr euch, warum ich ausgerechnet Fantasy schreibe?

Wahrscheinlich, weil ich in der mittelalterlichen Stadt Büdingen aufgewachsen bin, der man nachsagt, dass dort die Geschichte lebt und sich viele Erzählungen um die Magie ihrer früheren Bewohner und deren Gebäude ranken.

Und wenn ich durch die engen Gassen der Altstadt laufe, die Wehrmauern, Fachwerkhäuser und das Schloss auf mich wirken lasse, bin ich mir sicher, dass mir noch viele andere Geschichten einfallen.

Andrea Schneider

Über sich selber zu schreiben, ist eine Herausforderung. Eckdaten sind langweilig und Fakten heutzutage beinahe immer alternativ. Ok, mein Geburtsort ist Wuppertal. Echt jetzt. Fahrt mal mit der Schwebebahn, das ist ein außergewöhnliches Erlebnis.

Die Magie von Geschichten kam mit den Büchern von Michael Ende, Jules Verne und Asimov in mein Leben und seither fasziniert mich Fantastisches und Abenteuer im Sternenlicht.

Der gewundene Weg des Lebens hat mich über ein Studium der Geisteswissenschaften in Köln, das ich nicht beendet habe, und ein Medizinstudium in Frankfurt, das ich abgeschlossen habe, nach Büdingen geführt. Wer hätte gedacht, dass mich ausgerechnet meine Kollegin Marion, mit der ich in unserer Praxis arbeite, dazu motiviert, mich kreativ zu entfalten? Und da macht sie mir mächtig Dampf, und wie ihr an dieser Website seht, haben wir schon etwas auf die Beine gestellt.

Mein persönliches Wort des Jahres war immer schon „Unmöglich“, denn das reizt mich zum Widerspruch, zum Widerlegen, zum Versuch eben genau das zu machen, von dem die Meisten denken, es geht nicht.

Meine Freude an fantastischen Geschichten hat mich schon seit Jahren schreiben und erzählen lassen. Jetzt ist es an der Zeit, Geschichten zu teilen und einen ersten Roman zu schreiben. Wohin die Reise geht, weiß ich noch nicht, aber das ist ja das Aufregende daran.

Autoren-Docs

Entweder zusammen Pferde stehlen oder Geschichten schreiben!

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